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Ironwoman - I did it again

Kärnten Ironman Austria 2011

3,8km Schwimmen - 180km Rad fahren – 42km Laufen

Am Sonntag, den 3. Juli 2011, ging der 13. Kärnten Ironman Austria über die Bühne. 2395 Teilnehmer aus 48 Nationen gingen an den Start.

Zum sechsten Mal in Folge gewann der Belgier Marino Vanhoenacker. Er knackte die 15 Jahre alte Weltbestzeit, aufgestellt vom Belgier Luc van Lierde am 13. Juli 1997 in Roth/Deutschland. Nur 7 Tage lang sollte dieser neue Weltrekord halten! Mit einer neuen Weltbestzeit von 7:41:33 Stunden siegte der deutsche Triathlet Andreas Raelert nur eine Woche später auf der Triathlon-Langdistanz in Roth/Deutschland.

Michi Weiss stellte beim Kärnten Ironman Austria 2011 mit einer Zeit von 7:57:40 die österreichische Bestzeit auf. Bei den Damen siegte die Amerikanerin Mary-Beth Ellis in 8:43:35. Auf dem fünften Platz landete die Österreicherin und Vorjahressiegerin, Eva Dollinger, mit einer Zeit von 9:05:14.

Unter den 2346 Finishern befanden sich auch 355 Frauen, darunter Renate Klotzner, Mitarbeiterin des Bundesministeriums für Inneres. Sie knackte ihre persönliche Bestzeit vom Vorjahr um immerhin 1 Stunde in einer Zeit von 13:42:17. Ihre persönlichen Eindrücke schildert sie wie folgt:

"Es war ein Rennen der Rekorde, auch für mich! Das Wetter spielte mit optimalen Bedingungen und Temperaturen von etwa 20° mit. Das Publikum heizte die Athleten für die bevorstehenden 226 km an. 2395 Athleten legten um 07:00 Uhr morgens im Strandbad Klagenfurt einen imposanten Schwimmstart hin und mitten drin war ich!"

Die 120 Meter langen Badestege sind für die 10.000 Frühaufsteher unter den Zusehern des Ironman wie geschaffen und lassen das Startareal zum Hexenkessel werden. Die Wassertemperatur des Wörthersees beträgt im Juli durchschnittlich 25°. Da die Wassertemperatur des Wörthersees am Morgen des Ironmans 24° betrug, war das Tragen von Neoprenanzügen gestattet. Dies wurde beim Race Briefing bekannt gegeben. Nach dem Start führt die Strecke 1.500 Meter geradeaus in den See, anschließend wird nach links Richtung Strandbad Maiernigg geschwommen. Die letzten 900 Meter werden im Lendkanal zurückgelegt. Auch hier ist die Stimmung einzigartig, da die Zuseher entlang der Böschung nur wenige Meter von den Schwimmern getrennt sind. Der Ausstieg aus dem Schwimmbewerb befindet sich im Klagenfurter Europapark, in dem die Wechselzonen für die folgenden Disziplinen aufgebaut sind.

"Da das Schwimmen absolut nicht meine Lieblingsdisziplin ist, war ich froh, als ich nach 3,8 km und einer Zeit von 1 Stunde 37 Minuten endlich aus dem Wasser kam und die Radstrecke in Angriff nehmen konnte!"

Die 180 Radkilometer sind in 2 Runden zu jeweils 90 km zu fahren. Die Radstrecke ist für den öffentlichen Verkehr komplett gesperrt. Alle 20 km befindet sich eine Labestation. Die Streckenführung verläuft von Klagenfurt über das Südufer nach Velden. Von dort geht es nach Rosegg, St. Niklas und weiter zum Faaker See, wo gegen den Uhrzeigersinn bis zur Kreuzung in Egg am See gefahren wird. Hier geht es weiter nach Ledenitzen und Mallenitzen. Bei St. Peter fährt man über Mühlbach nach Rosegg zurück und weiter nach Velden, wo man über Schiefling, St. Egyden, Ludmannsdorf und Köttmansdorf zurück nach Klagenfurt fährt.

"Nach Abschluss der 180 km und 1800 Höhenmeter bin ich dann mit einem Kilometerschnitt von 26 km/h und einer Zeit von 6 Std. 51 Min. durch den Europapark in die Wechselzone eingefahren. Beim Absteigen vom Rad konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass ich noch einen Marathon von immerhin 42,195 Kilometern laufen werde."

Die Laufstrecke führt insgesamt fünfmal an der Ironman City vorbei. Die Rennstrecke ist vollkommen flach und führt aus der Wechselzone entlang dem Nordufer des Wörthersees zum Wendepunkt nach Krumpendorf. Nach der Wende geht es in die Klagenfurter Innenstadt, wo es wieder gilt, den Lindwurm im Herzen Klagenfurts zu umlaufen. Danach geht es wieder zurück durch die Ironman City am Ufer des Wörthersees nach Krumpendorf und wieder zum Lindwurm ins Klagenfurter Zentrum. Hier beginnt der letzte Streckenabschnitt, der schnell ins Zielgelände in die Ironman City führt.

"Beim Laufen ging es mir dieses Mal wirklich gut! Ich hatte mein Ernährungsproblem vom letzten Jahr dank meiner Personaltrainerin und Ernährungsberaterin Mag. Karin Pauer voll im Griff und keine Magenschmerzen! Der von ihr empfohlene TCM-Magenkräutertee, den ich mir extra in der Apotheke nach ihren Anweisungen mischen habe lassen, hat seine positive Wirkung gezeigt. Auch das gesamte Winter- und Frühjahrestraining habe ich über Trainingspläne absolviert, die Karin Pauer geschrieben hat. Ich konnte meine Radzeit verbessern und bin fast den gesamten Marathon durchgelaufen. Dadurch habe ich meine persönliche Bestzeit vom Vorjahr um immerhin 1 Stunde unterboten!

Der Zieleinlauf war imposant! Es war für mich der längste Tag dieses Jahres im sportlichen Sinne! Auch wenn das nicht viele verstehen: Ich habe jede Minute genossen und nächstes Jahr bin ich wieder dabei!"



Renate Klotzner

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